Heiligabend musiziert das Blasorchester

Presseartikel

21. Dezember 2013 | Author kr | Quelle: Langenhagener ECHO

Heiligabend musiziert das Blasorchester

Seit vier Jahrzehnten klingende Weihnachtsgrüße vom Langenhagener ECHO

Langenhagen. Diese traditionelle Veranstaltung erfreut sich seit knapp vier Jahrzehnten großer Beliebtheit in Langenhagen: Jahr für Jahr übermittelt das Langenhagener Echo am 24. Dezember klingende Weihnachtsgrüße an die Einwohner. Und von Anfang an bestreitet das Blasorchester der Stadt Langenhagen Heiligabend den musikalischen Part. Diesmal musiziert das Orchester ab 17 Uhr wieder auf dem Platz gegenüber der Elisabeth-Kirche. „Alle Jahre wieder“ zählt zu den bekanntesten deutschen Weihnachtsliedern. Und mit diesem Lied, dessen Text Wilhelm Hey 1837 verfasste, eröffnete eine 20-köpfige Formation des Orchesters im vergangenen Jahr das Konzert an der Kirche. Und „Alle Jahre wieder“ könnte auch das Motto dieser beliebten Veranstaltungsreihe des Langenhagener ECHO sein. Jahr für Jahr bestätigt die überaus große Zuhörerzahl auf dem Theissen-Platz, dass dieses Konzept bis heute nichts von seiner Attraktivität verloren hat. Alte Weisen wie „Es ist ein Ros entsprungen“, bereits 1599 im Speyerschen Gesangsbuch zu finden, und „Vom Himmel hoch“, ein Lied, das Martin Luther 1539 komponierte, fehlten bisher wohl bei keinem Heiligabend-Konzert des Blasorchesters. Hinzu kamen oft Titel wie „Oh Tannenbaum“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Stille Nacht, heilige Nacht“, „Leise rieselt der Schnee“ und „Oh du fröhliche“. Und im vergangenen Jahr animierte die schwungvolle Interpretation von „Feliz Navidad“, der längst weltberühmte Titel des Puertoricaners José Feliciano die Zuhörer zum Mitklatschen. Zwischen dem Blasorchester der Stadt Langenhagen und der gegenüber dem Veranstaltungsplatz liegenden Elisabeth-Kirchengemeinde gibt es übrigens eine interessante Gemeinsamkeit. Für beide Institutionen hatte das Jahr 1958 eine ganz besondere Bedeutung: Der junge Ernst Müller gründete vor 55 Jahren das Blasorchester Langenhagen, und die Kirchengemeinde an der Walsroder Straße, die sich bis damals schlicht Evangelisch-Lutherische Gemeinde nannte, nahm im selben Jahr die Bezeichnung Elisabeth an. Das wurde aus Gründen der Unterscheidung notwendig, nachdem sich die wesentlich jüngere Tochtergemeinde am Sonnenweg Emmaus-Kirche genannt hatte. Der damals im Norden Langenhagens tätige Pastor Nasner schrieb am 11. April 1958 im Langenhagener ECHO: „Für uns war es relativ einfach, den passenden Namen zu finden. Die Verselbständigung unserer Kirchengemeinde im Jahr 1546 ist in der Hauptsache das Werk der Herzogin Elisabeth von Calenberg. Mit Nachdruck weist sie in der Schenkungsurkunde darauf hin, dass Langenhagen allerdings nur dann als selbständige Pfarrei sich würde halten können, wenn ein angemessenes Stück Land dem Geistlichen zur Verfügung gestellt werde.“ Das ging dann schnell hinter dem Grundstück der Kirche in Erfüllung, und der erste kirchliche „Chef“ hieß Pastor Flügge. Auch der Kirchenvorstand war sich vor 55 Jahren einig, dem neuen Name Elisabeth-Kirchengemeinde zuzustimmen.


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